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Home EXPO2000 Effekte Eisenbahn/S-Bahn
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Effekte der EXPO2000: Eisenbahn / S-Bahn

Investitionssumme: 1.583 Mio. DM = 809,4 Mio. EUR

S-Bahn Hannover

Dank der EXPO 2000 steht in der Region Hannover 10 Jahre früher als ursprünglich geplant das viertgrößte S-Bahn-Netz Deutschlands zur Verfügung. Die Entscheidung zum Bau der S-Bahn in Nord-Süd-Richtung steht sogar im unmittelbaren Zusammenhang mit der EXPO 2000, da diese nach Ansicht von Experten ansonsten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht realisiert worden wäre.

 

S-Bahn Investitionen Mio. DM Mio. EUR
Bau gem. Ausbau-Vertrag Nord-Süd-S-Bahn, weitere spezifische EXPO-Maßnahmen und Bahnsteigverlängerungen 1.105,70 565,3
Zusatzvereinbarung zum Ausbau-Vertrag Ost-West-Strecke, Ausbau Deisterstrecke 198,8 101,7
Beschaffung von 40 S-Bahnwagen 278,4 142,3
GESAMT 1,582,9 809,3

Die Deutsche Bahn AG führt in ihrem Umweltbericht 2000 zum Thema S-Bahn aus:

"EXPO-Erbe als Publikumsmagnet"

Kaum hatten Bundeskanzler Gerhard Schröder, Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel und Bahnchef Hartmut Mehdorn in einer konzertierten Aktion das rote Satinband durchschnitten und damit den Weg vom Bahnsteig zum Flughafen freigemacht, stürmten die ersten Fahrgäste heran. Zehntausende Hannoveraner nutzten am letzten Maiwochenende 2000, am Vorabend der EXPO 2000, die Möglichkeit zur kostenlosen Probefahrt in ihrer neuen, pünktlich zur Weltausstellung fertig gestellten S-Bahn. Ihre Liebe zu dem hochmodernen Nahverkehrsnetz überdauerte die Megaschau, wie die Verkehrsdaten 2000 bereits zeigten.

Das Paradebeispiel für die Aufwertung einer ganzen Region durch ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept unter dem weißen S im grünen Kreis hatten sich der Bund, das Land, der Kommunalverband Großraum Hannover und die Deutsche Bahn rund 900 Mio. Euro kosten lassen. Die S-Bahn ist über Park&Ride-Plätze sowie Fahrradstationen mit der Straße, über den Airportbahnhof mit dem Luftverkehr und durch Kooperation mit dem Nahverkehrsbetrieb Üstra vernetzt. Verkehrsangebote aus einer Hand mit einem einheitlichen, gut durchschaubaren Tarifsystem eröffnen den Reisenden den bequemen Zugang.

Von der Modernisierungsoffensive profitieren die Menschen der Region Hannover zwischen Lehrte, Hameln, Minden, Nienburg und Celle dank der EXPO 10 Jahre früher als ursprünglich geplant. Ihnen steht das mit 249 Kilometer Länge viertgrößte S-Bahn-Netz Deutschlands - nach Berlin, München und Rhein/Ruhr-Rhein/Sieg - zur Verfügung. Einzigartig, sogar in der ganzen Welt, ist der behindertengerechte Zuschnitt des gesamten Systems mit seinen hochmodernen Zügen und sämtlichen 59 S-Bahnhöfen.

Die umweltentlastende Bedeutung der S-Bahn reicht über die Region Hannover weit hinaus. Denn in der Landeshauptstadt verknüpfen sich die wichtigsten Fernstrecken zwischen den Ballungsgebieten Rhein/Ruhr und Berlin, zwischen Küste und Alpen. Auf diesen von Reise- und Güterzügen viel befahrenen Schienenwegen musste sich früher auch noch Nahverkehr einfädeln. Das neue S-Bahn-Netz ermöglicht nun eine saubere Trennung zwischen Fern- und Nahverkehr. Das macht Zugreisen attraktiver und entlastet die Umwelt.

Ohnehin hatte der Umweltschutz hohe Priorität. Die neuen, energiesparenden Fahrzeuge strahlen weniger Motoren- und Rollgeräusche ab als ihre Vorgänger. Zudem dämpfen Lärmschutzwände auf einer Gesamtlänge von 24 Kilometern die Geräuschemissionen der vorbeifahrenden Züge. Im Ergebnis hat sich die Lautstärke um bis zu 10 dB(A) vermindert, zum großen Teil also halbiert. Mustergültig hat die Bahn auch auf die Landschaft Rücksicht genommen und beispielsweise steile Böschungen aus natürlichem Material - statt aus Stahl und Beton - angelegt und sie bepflanzt."

Hier weitere Pläne, Fotos etc. von S-Bahn-Projekten

Hauptbahnhof Hannover

Am 25. Mai 2000 war es so weit: Die neue elegante Promenade im von den Projektpartnern Deutsche Bahn und ECE Projektmanagement GmbH aufwändig umgebauten Hauptbahnhof wurde pünktlich zum Start der EXPO 2000 eröffnet.

Reisenden und Besuchern präsentiert sich der Hauptbahnhof seit der Weltausstellung als moderne Verkehrsstation sowie als Ort für Handel und Erlebnis. Das mit einem Investitionsvolumen von ca. 180 Millionen Mark völlig neu gestaltete Bahnhofsgebäude integriert ein modernes Einkaufs- und Dienstleistungszentrum mit rund 50 attraktiven Shops und Fachgeschäften sowie einem vielseitigen Gastronomie- und Frischeangebot.

Mehr als 200.000 Menschen nutzen täglich den Hauptbahnhof - repräsentatives Eingangstor zur Innenstadt Hannovers - als Ein- und Umsteigepunkt. Seit der im Mai 2000 abgeschlossenen Umgestaltung auch zum Flanieren und Einkaufen.

Das große Parkplatzangebot (ca. 1.700 Stellplätze) direkt nördlich des Bahnhofs steht den Besuchern des Hauptbahnhofs und der City Hannovers als besonderer Kundenservice zur Verfügung.

ICE-Bahnhof Hannover-Messe/Laatzen

Nach einem europaweiten Architektenwettbewerb entstand als eines der Haupttore zur EXPO 2000 in einer Bauzeit von vier Jahren (1997-2000) der EXPO und Messe-Bahnhof Laatzen. Rund 200 Millionen Mark ließen sich die Deutsche Bahn AG und das Land Niedersachsen die Bahnhofsanlage kosten.

Zu EXPO-Zeiten, aber auch anlässlich der jährlich stattfindenden bedeutenden Messen wurde/wird der Andrang auf sechs Gleisen und drei bis zu 420 m langen, an den Fernlinien zweigeschossigen Bahnsteigen entzerrt.

Schon die Silhouette der Bahnhofshalle, die sich als überdachte Brückenkonstruktion quer über die Gleise spannt, signalisiert dem Ankommenden mit ihrer dynamischen Ausrichtung auf das EXPO- und Messegelände, welchen Weg er wählen muss: zur Bahnhofsplaza und von dort via Skywalk auf das Ausstellungsgelände.

Zu großen Messen ist die Station unverzichtbar. Allein während der CeBIT 2002 steuerten 226 Sonderzüge aus ganz Deutschland den Bahnhof an. Außerdem legten 800 Fernzüge - meist ICEs - dort einen Halt ein, und im 15-Minuten-Takt rollten S-Bahnen vom Flughafen oder vom Hauptbahnhof an. Die Deutsche Bahn AG rechnete für die CeBIT 2002 mit insgesamt 250.000 Reisenden. Etwa jeder dritte CeBIT-Besucher ist dort aus- und wieder eingestiegen.

Mit dem Stop von ca. 40 Nahverkehrszügen an "messefreien" Tagen ist der Bahnhof zweifellos nicht ausgelastet. Die Bahn bietet die 3000-Quadratmeter-Halle daher für kulturelle und kommerzielle Veranstaltungen an. So haben z.B. bereits ein Ärztekongress und zwei Konzerte dort stattgefunden.

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Öffnungszeiten: Sonntags, 11-16 Uhr
                Eintritt: 1 €

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